Im Fotobuch-Dschungel

Alle Jahre wieder kommt kurz vor Weihnachten die Frage auf: “Welcher Fotobuch-Anbieter ist der beste?”

Zugegeben, die Fotobuch-Welle kam erst in den letzten paar Jahren so richtig ins Rollen. Aber wer bisher noch nie mitgesurft ist, also noch nie ein Fotobuch in Auftrag gegeben hat, der kommt bei der Fülle an Angeboten im Netz leicht ins Schleudern.

In einem Artikel auf Spiegel-Online hat Petra Vogt den Fotobuch-Anbieter-Findungsprozess in aller Kürze, aber recht anschaulich und gut nachvollziehbar beschrieben. Mit vielen Links zu verschiedenen Anbietern gespickt, ist er für den Blinden im Onlinewald ein hilfreicher Wegweiser. Deshalb erspare ich mir und Ihnen an dieser Stelle weitere Anbieterempfehlungen.

Ich möchte nur ergänzend hinzufügen, dass es für eine Bestellung vor Weihnachten schon recht knapp ist und man sich beim Anbieter genau über die Lieferzeiten erkundigen sollte.

Ein weiterer Tipp: Bevor Sie eines der zahlreichen Gestaltungsprogramme ausprobieren, suchen Sie Ihre Fotos in Ruhe aus und legen Sie sie in einem gesonderten Ordner ab. Machen Sie sich schon vorher Gedanken über die Reihenfolge und die Aufteilung. Denn sollten Sie mit dem Programm nicht zurecht kommen und sich doch für einen anderen Anbieter entscheiden, war die ganze schöne Arbeit vielleicht umsonst. Und unterschätzen Sie den Zeitaufwand nicht! Selbst bei gründlichster Vorbereitung und mit einem guten, leicht bedienbaren Programm, kann Sie der Layoutprozess bis zum letzten Klick einige Stunden und viele Nerven kosten.

Doch keine Panik. Sollten Sie sich für keinen Anbieter entscheiden können und/oder das Risiko eines Fehldruckes so kurz vorm Fest nicht eingehen wollen, können Sie Ihre schönsten Fotos immer noch auf altbewährte Weise auf Fotopapier ausdrucken und eigenhändig in ein schönes Album kleben. In Anbetracht des aktuellen Digitalisierungswahns sicherlich ein originelles Geschenk!

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